Am vergangenen Samstag unternahm die Kinder- und Jugendförderung erstmals einen Ausflug zur Kinder- und Jugendfarm „Dreieichhörnchen“ nach Dreieich-Sprendlingen. 23 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren freuten sich auf einen Nachmittag voller Spaß, Natur erleben und zwanglosem Spiel. Hier durften die Kinder nach Herzenslust einmal Dinge ausprobieren, die es im Alltag nur noch selten […]

Am vergangenen Samstag unternahm die Kinder- und Jugendförderung erstmals einen Ausflug zur Kinder- und Jugendfarm „Dreieichhörnchen“ nach Dreieich-Sprendlingen. 23 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren freuten sich auf einen Nachmittag voller Spaß, Natur erleben und zwanglosem Spiel. Hier durften die Kinder nach Herzenslust einmal Dinge ausprobieren, die es im Alltag nur noch selten zu erleben gibt.

Bei sonnigem Wetter wollte zunächst die zur Farm gehörende Schafherde begrüßt werden. Einige Kinder begannen auch gleich Äste zu sammeln, die am Nachmittag für das Stockbrot Verwendung fanden.

Durch die Pforten der Farm gelangt, erkundschafteten die Kinder sofort das große Freigelände. Einige fanden sich auf dem großen Sandhügel zusammen, um diesen mit großen Erdbohrern zu bearbeiten oder sich in großen Kunststofftonnen von der Hügelkuppe hinunterrollen zu lassen. Andere machten sich auf den Weg, um sich an den verschiedenen Spielgeräten auszupowern.

In der großen Holzburg im Hüttendorf mit ihren zahlreichen Winkeln und Nischen und auf dem Piratenschiff wurde lange Verstecken und Fangen gespielt. Wer Lust hatte, durfte hier auch selbst Hand anlegen, seiner Kreativität und Schaffenslust freien Lauf lassen und die Burg mit weiteren Brettern, Hammer und Nagel erweitern.

Wer jedoch anderweitig sein handwerkliches Geschick ausprobieren wollte, entwarf beim Gestalten von Speckstein seine eigene Halskette. Hier wurde geschliffen und poliert und nach eigenen Vorstellungen gestalterische Ideen umgesetzt. Voller Stolz präsentierte man schließlich die fertigen Kreationen, die als Andenken oder Geschenk mit nach Hause genommen werden konnten. Ebenso wie Pfeil und Bogen, die vor allem die Jungen mit Feuereifer mit historischen Werkzeugen und Gerätschaften herstellten und die abschließend auf Tüchtigkeit auf dem angrenzenden Schießfeld geprüft wurden.

Es gab also viel zu tun, bis man sich schließlich wieder am späten Nachmittag beim Stockbrot- und Würstchenessen vor dem Lagerfeuer zusammenfand, um sich über das Erlebte auszutauschen und den Tag in gemeinsamer Runde ausklingen zu lassen.