Erlebniswoche der KiJuFö für Jungs in der Bildungsstätte „Heckelmannmühle“ bei Limburg! In der zweiten Woche der hessischen Herbstferien machten sich auch in diesem Jahr wieder fünf „Feine Kerle“ aus Babenhausen auf den Weg zu einer reinen Jungenfreizeit. Diesmal ging es mit der Kinder- und Jugendförderung der Stadt Babenhausen für eine ganze Woche zur Erlebnisfreizeit in […]

Erlebniswoche der KiJuFö für Jungs in der Bildungsstätte „Heckelmannmühle“ bei Limburg!

In der zweiten Woche der hessischen Herbstferien machten sich auch in diesem Jahr wieder fünf „Feine Kerle“ aus Babenhausen auf den Weg zu einer reinen Jungenfreizeit. Diesmal ging es mit der Kinder- und Jugendförderung der Stadt Babenhausen für eine ganze Woche zur Erlebnisfreizeit in die „Heckelmannmühle“ nach Steinbach bei Limburg. Gemeinsam mit ihrem Betreuer Günther Titz trafen die abenteuerlustigen Jungen im Alter von 11 bis 14 Jahren auf weitere  Jugendliche aus Griesheim, Alsbach-Hähnlein und Weiterstadt – ebenfalls in Begleitung ihrer Betreuer aus den jeweiligen Kinder- und Jugendförderungen.

Unter dem Motto „Feine Kerle auf Tour“ durften sich die Teilnehmer auf eine Erlebnisfreizeit freuen, die nicht nur in Kooperation mit dem Jugendbildungswerk des Landkreises Darmstadt-Dieburg angeboten, sondern auch mal ausschließlich ganz auf die Bedürfnisse sowie Interessen von Jungen abgestimmt wurde.

Generelle Zielstellung war es, unterschiedlichste Möglichkeiten der Selbsterfahrung zu eröffnen, Grenzerfahrungen erlebbar zu machen, wie z.B. beim Workshop „Selbstverteidigung“, die Körper- und Selbstwahrnehmung zu fördern, (Workshop „Extreme Chilling“) und die eigene Kreativität kennen zu lernen bzw. zu fördern. Das Bodenhandling mit einem Gleitschirm, der Umgang mit dem Lenkdrachen und das Basteln von Modellraketen standen ebenfalls auf dem Programmm. Ein Filmteam dokumentierte alle Workshops, um diese dann am Abend auf der Leinwand vorzustellen.

Ihren Beginn fand die Freizeit am Montagnachmittag in der Heckelmannmühle mit der entsetzlichen Feststellung, dass die Handy’s hier nicht funktionierten, da es keine ausreichende Feldstärke (Empfang) gab. Doch nach ca. 10 Minuten Fluchen, kam endlich der erlösende Aufschrei aus dem zweiten Stockwerk des Hauses, dass es dort oben doch Empfang gäbe. Die Freizeit war also gerettet! Anschließend wurde der restliche Tag gut gelaunt genutzt, um sich bei verschiedenen Spielen näher kennenzulernen. Das selbst zubereitete Abendessen rundete schließlich den ersten Tag ab.

Am zweiten Tag der Freizeit stand Kanufahren auf der Lahn auf dem Programm. Bei „Kaiserwetter“ fuhr man mit Zehnerkanadiern, 20 Kilometer flussabwärts. Es mußte auch geschleust werden. Welch ein Abenteuer und so viel Spaß!

Am darauf folgenden Tag  wurden die o.g. Workshops durchgeführt.

Der Donnerstag war anfänglich verregnet. Regenbekleidung wurde verordnet. Die Jugendlichen wurden in Kleingruppen an bestimmten Punkten in der Landschaft abgesetzt. Natürlich waren auch Betreuer dabei. Die Lösung dieses Tages hieß Geocaching. Um die Koordinaten für das nächste Ziel herauszufinden, mussten kleine Aufgaben gelöst werden. Und dann ging es los, kreuz und quer durch Dick und Dünn. Nach einer Stunde kam dann endlich die Sonne heraus. Den Kindern machte es sichtlich Spaß, abwechselnd mit dem Navigationsgerät den Weg zu bestimmen.

An einem markanten Wegpunkt warteten – neben heißem Tee und Brötchen – auch verschiedene Spiele auf die Jungen, die vor allem Teamfähigkeit und gelungene Kommunikation einforderten. Außerdem bot dieser Tag die Möglichkeit, die Natur zu erleben und sich auszupowern. Später fand man sich in der „Alten Mühle“ wieder ein, um gemeinsam das Abendessen zu sich zu nehmen und schließlich den Tag beim gemeinsamen Spiel und der Abschlussdisco  ausklingen zu lassen, bevor es schließlich in die Betten ging und der Abreisetag anstand. An diesem nutzte man vormittags die Zeit, um sich in Rollenspielen auszuprobieren sowie um sich im Rahmen einer gemeinsamen Abschlussreflexion über das Erlebte auszutauschen.