bei der Sommerfreizeit auf der Insel Fehmarn   „Im Meer mittendrin“ mit der Kinder- & Jugendförderung „Fehmarn – Im Meer mittendrin“ – so lautet der offizielle Insel-Slogan der drittgrößten Insel […]

bei der Sommerfreizeit auf der Insel Fehmarn

 

„Im Meer mittendrin“ mit der Kinder- & Jugendförderung

„Fehmarn – Im Meer mittendrin“ – so lautet der offizielle Insel-Slogan der drittgrößten Insel Deutschlands. Und das galt auch für die diesjährige Sommerfreizeit der Stadt Babenhausen, denn die einzige schleswig-holsteinische Ostseeinsel war in diesem Sommer das Reiseziel für 24 abenteuerlustige Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 12 und 18 Jahren.

Als Unterkunft diente der Babenhäuser Freizeitschar die Jugendherberge Fehmarn im Städtchen Burg. Auf dem großen Gelände der Jugendherberge war viel Platz für die unterschiedlichsten Aktivitäten: Ein Bolzplatz, der Gruppenraum, die Spielwiese, der TV-Raum, Tischkicker, Billard, Tischtennis oder das Beachvolleyballfeld sorgten für Kurzweil und jede Menge Spaß und der berühmte Südstrand „Burgtiefe“ befand sich nur wenige Kilometer von der Jugendherberge entfernt.

Der Strand von „Burgtiefe“ war dann auch gleich zu Beginn der Freizeit Zielort der „Fehmarn-Rallye“. Die Fragen zu dieser Orientierungsrallye hatten sich die Betreuer im Vorfeld selbst ausgedacht. So galt es beispielsweise zu lösen, wer oder was ein „Kröpel“ ist, was ein „Macker“ mit „Scharwenzel“ zu tun hat, warum Fehmarn bei manchen Sportlern auch als „Hawaii Deutschlands“ bekannt ist oder wem zu Ehren bis 2010 ein „Revival-Festival“ am Flügger Strand gewidmet war!? Darüber hinaus musste man diverse Gegenstände auf dieser Tour organisieren und, wie bereits erwähnt, in der Kleingruppe von Burg zum Strand nach „Burgtiefe“ kommen – und dies möglichst kostengünstig. Ein schöner Überblick über den Urlaubsort der Jugendlichen gleich zu Beginn der Jugendfreizeit.

 

Es folgten weitere interessante Ausflüge und Touren über die gesamte Insel: Eine ganztägige Fahrradtour entlang der Ostküste, die die Jugendgruppe zunächst zum Fährhafen Puttgarden, dem Startpunkt der 19 Kilometer langen Fährverbindung nach Rödby in Dänemark, führte. Insgesamt knapp 50 km, teils bei ordentlicher „Brise“ – da hatten sich alle anschließend einen „Ausruhtag“ am Strand verdient.

Weitere Ausflüge führten in der Kleingruppe zum Adventure-Golf, zum legendären U11 / U-Boot-Museum im Hafen von Burgstaaken, zum Leuchtturm Flügge und zum Silo-Climbing, wo beim Erklimmen der 40m hohen ehemaligen Getreidespeicher die Teamfähigkeit der Truppe unter Beweis gestellt wurde. Nachdem auch diese Aufgabe mit Bravour bewältigt wurde, belohnte man sich schließlich noch mit einem Sonnenuntergang und lustigen Spielen am Strand.

 

Die Highlights der Freizeit waren jedoch die Fahrten in die Hansestadt Lübeck, in den Hansa-Park nach Sierksdorf und das Hochseeangeln. Während man im Hansa-Park noch den „Fluch von Novgorod“ abwehren und „Die Schlange von Midgard“ bezwingen musste, galt es auf hoher See ganz anderen, unbekannten Gefahren entgegen zu treten: Der Seekrankheit!

Trotz „grüner Gesichter“, bescherte dieser Trip auf die Ostsee aber fast jedem Teilnehmer auch einen beachtlichen Fang. Beim „Pilken“ gingen den Fischern aus Babenhausen einige Kilogramm Dorsch „ins Netz“. Ostseedorsche um die 70 cm wurden mehrfach an Bord geholt. Auch das anschließende „Verarbeiten“ der Fische mit Ausnehmen und Filetieren wurde in der Gruppe erledigt. Was ein Abenteuer! Da fiel es letztendlich gar nicht mehr ins Gewicht, dass das Frühstück zuvor über Bord ging!

Eine Strandparty mit gegrilltem Fisch, Grillwurst, leckeren Salaten, Beachvolleyball, Speedminton, passender Musik und Fackelschein rundeten die 10 tollen Freizeittage schließlich passend ab.